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Wenige Tage nach einem Beinahe-Unfall mit einer Boeing-Maschine ereignete sich am Münchner Flughafen ein weiterer Zwischenfall: Ein Lufthansa‑Airbus setzte am Montagabend zu früh auf und beschädigte dabei die Beleuchtung an der Landebahnschwelle. Alle 351 Passagiere blieben unverletzt, die Maschine rollte anschließend zum Terminal.
Der Ablauf des Vorfalls
Bei der Landung eines A380 der Lufthansa kam es offenbar zu einem zu frühen Aufsetzen kurz vor der offiziellen Landefläche. Das betroffene Flugzeug, das unter dem Kennzeichen D‑AIML registriert ist und rund 13 Jahre alt ist, war zuvor in San Francisco gestartet.

Nach dem Aufsetzen setzte das Flugzeug seine Fahrt zum Terminal fort, die Passagiere verließen das Flugzeug regulär. Laut Aussage einer Lufthansa‑Sprecherin wurde niemand verletzt. Schäden traten an der Beleuchtung der Landebahnschwelle auf.
Verbindung zum Vorfall mit dem Boeing‑Dreamliner
Der Zwischenfall kommt nur zwei Tage nach einem Unfall auf derselben Start‑ und Landebahn: Ein Boeing‑Dreamliner der Vietnam Airlines war beim Start über das Ende der Piste hinausgeschossen.

Auch in diesem Fall wurden Lampen der Bahnbefeuerung beschädigt. Die Maschine konnte noch abheben und kehrte später zum Münchner Flughafen zurück, wo es bei der folgenden Sicherheitslandung zu platzenden Reifen kam. Passagiere und Besatzung blieben unverletzt.
Untersuchungen und Maßnahmen
Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hat nach Angaben von Lufthansa eine Untersuchung eingeleitet. Die Fluggesellschaft erklärte, sie unterstütze die Ermittlungen vollumfänglich.
Laut Medienberichten, darunter RTL, waren BFU‑Mitarbeiter vor Ort und sicherten demnach die Flugschreiber. Weitere Details zu den Ursachen der Vorfälle stehen zunächst aus.
dpa/viv











