Kriminaltechnische Untersuchung: „Rohrbomben“ waren Rohrkrepierer
Zwischenzeitlich haben Spezialisten der Kriminaltechnik eine der Sprengvorrichtungen, die während der „Revolutionären 1. Mai-Demonstration“ im Kreuzungsbereich Oranien- Ecke Lobeckstraße von Polizeibeamten gefunden wurde, untersucht.
Man hat die „Rohrbomben“ nun auch kontrolliert gezündet. Nach einer Fernzündung heute Nachmittag auf dem Sprengplatz Grunewald verbrannte das im Rohr enthaltene Material langsam und gleichmäßig. Es entstand weder eine Explosion noch nennenswerter Rauch oder sichtbare Flammen. Die beiden anderen baugleichen Aluminiumrohre werden weiterhin spurentechnisch untersucht.