Top-Doku: “Die Bucht” – So wurden 2.000 Delfine geschlachtet
Am Montag zeigt der Nachrichtensender n-tv eine Dokumentation, die schildert, was der ehemalige “Flipper”-Trainer Ric O’Barry im japanischen Küstenort Taiji entdeckt hat. Und das ist unvorstellbar.
In der japanischen Bucht, nahe dem Ort Taiji, wurden im Jahr 2007 etwa 2000 Delfine zusammengetrieben und getötet. Sie ist von der Außenwelt durch Stacheldraht und Sicherheitspersonal abgeschottet. Deshalb mussten sich Ric O’Barry gemeinsam mit Regisseur Louie Psihoyos auf eine Undercover-Mission begeben, um dieses Geheimnis ans Licht zu bringen. Dabei ist eine vielfach preisgekrönte Dokumentation entstanden, deren Bilder gleichermaßen faszinieren und schockieren.
Im Stil von “Ocean’s Eleven” rekrutieren Ric O’Barry und Louie Psihoyos ein Team von Spezialisten bestehend aus Tauchern, Surfern, Unterwasserfilmern und Special Effects-Künstlern von Kerner Optical / Industrial Light & Magic. Ihr Ziel: die Vorgänge in der Bucht zu filmen und damit aufzudecken, was der Öffentlichkeit bisher verschwiegen wurde. Die Polizei, lokale Behörden und die Fischer von Taiji sind ihnen immer auf den Fersen, doch mit Nachtsichtgeräten, Wärmekameras und weiterer High-Tech-Ausrüstung sind O’Barry, Psihoyos und ihr Team ihren Widersachern immer einen Schritt voraus. Sie kommen dem Geheimnis immer näher. Dem Geheimnis, das nur die Spitze des Eisberges ist.
“Die Bucht” ist Öko-Thriller, Abenteuerfilm und provokanter Coup zugleich und wurde mit zahlreichen Auszeichnungen prämiert, unter anderem mit einem Oscar für den “Besten Dokumentarfilm” und mit dem Preis der Producers Guild of America.
Sendehinweis: n-tv, “Die Bucht” am 5. März um 23.10 Uhr
Foto: n-tv Dokumentation: Die Bucht PW10 (c) VOX / drei-freunde