BUND will gegen A 100 klagen – Sammelklage angestrebt
Berlin – Am Montag war der letzte Tag an dem den Bürgern Einsicht in den Planfeststellungsbeschluss zum Bau der A 100 gewährt wurde. In diesem Zusammenhang kündigte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Berlin) an, zusammen mit Betroffenen gegen den Weiterbau der A 100 zu klagen.
Der BUND ruft insbesondere potentielle Klägerinnen und Kläger auf, ihre Rechtsbetroffenheit in den nächsten vier Wochen geltend zu machen. Wer durch Abgabe von Grundstücksflächen oder die Wohnung in seinem Eigentum betroffen ist oder hohe Lärm- und Schadstoffbelastungen zu befürchten hat, kann klageberechtigt sein. Vorrausetzung dafür ist, dass die Betroffenen eine Einwendung im letzten Jahr abgegeben haben.
Der BUND bittet alle Anwohner oder Eigentümer einer Wohnung oder eines Gewerbegrundstücks entlang der Trasse (Aaronstr., Dieselstr., Sonnenallee, Straße am Treptower Park, Beermannstr.) die eine Einwendung geschrieben haben und klagen wollen, sich beim BUND Berlin zu melden: Martin Schlegel , Telefon (030) 787900-17 oder per e-mail: mschlegel@BUND-Berlin.de