ver.di fordert 8 Prozent mehr für Beschäftigte der Volkssolidarität
Schon am morgigen Mittwoch findet die erste Verhandlungsrunde mit dem Landesverband der Volkssolidarität Berlin e.V. und der Volkssolidarität Sozialdienste Berlin gGmbH statt. ver.di fordert bei den Tarifverhandlungen eine Erhöhung der Entgelte um 8 Prozent.
Laut Gewerkschaft ver.di will man für die 700 Beschäftigten beider Betriebe eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 8% bzw. eine Mindesterhöhung um 125,- Euro erreichen. Für die größte Gruppe der Beschäftigten, die PflegehelferInnen, wurde eine Sonderforderung in Höhe von 100 Euro zusätzlich erhoben. Die letzte Tariferhöhung fand demnach im Jahr 2009 statt.
Die Arbeitgeberseite will eine „ergebnisbezogene“ Komponente einführen. Dieser Ansatz wird von den ver.di-Mitgliedern jedoch abgelehnt.
Neben der, nach Meinung der Gewerkschaft, unterdurchschnittlichen Bezahlung kritisierten die Mitarbeiter vor allem Probleme bei der Arbeitszeit sowie die schlechte personelle Besetzung in der stationären und ambulanten Pflege.