Tempelhofer Freiheit: Entwurf zum Neubau der Südbrücke

Tempelhofer Freiheit: Entwurf zum Neubau der Südbrücke

Tempelhof – Nach eintägiger Sitzung des Preisgerichts für den Wettbewerb “Tempelhofer Freiheit – Neubau der Südbrücke”, wurde am Mittwoch die Entscheidung über den Siegerentwurf gefällt.

Laut Senat für Stadtentwicklung sieht der Gesamtentwicklungsplan Tempelhofer Freiheit auf dem ehemaligen Flughafengelände eine Parklandschaft und an den Rändern des Gesamtareals Baufelder unterschiedlicher Prägung vor. Im Süden des Areals, entlang der Stadtautobahn A 100 und des S-Bahnrings, ist als Randbebauung das Quartier Südring geplant.

Siegerentwurf Tempelhofer Freiheit – Neubau der Südbrücke

Siegerentwurf Neubau der Südbrücke

Dieses Quartier soll mit einem neuen Brückenbauwerk über die Bahnanlagen an die Oberlandstraße und damit an das innerstädtische Verkehrswegenetz angebunden werden. Zur optimalen Anbindung des künftigen Quartiers ist darüber hinaus auch die Errichtung eines S-Bahnhofs unmittelbar östlich der Brückenanlage geplant.

Die Architekten sollten eine Straßenbrücke mit Rad- und Gehwegen über die Bahngleise der S-Bahn und der zukünftig elektrifizierten Fernbahn einschließlich der beidseitig anschließenden Rampen entwerfen. Ein direkter Zugang von der Brücke zum geplanten neuen S-Bahnhof sollte als Option geplant werden.

Die Fertigstellung der Brückenverbindung einschließlich der Rampen ist für 2016 vorgesehen. Der Gesamtkostenrahmen des Bauwerks beträgt 4,2 Mio. Euro brutto. Für Preise und Bearbeitungshonorare standen insgesamt 35.000 Euro zur Verfügung.

Info zur Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge
Die Wettbewerbsbeiträge werden vom 6. November bis 16. November 2012 montags bis freitags von 14:00 bis 19:00 Uhr in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Württembergische Straße 6, 10707 Berlin im Raum 560 (Alte Kantine) ausgestellt. Eröffnet wird die Ausstellung am Montag, dem 5. November 2012 um 18:00 Uhr.

Foto: Siegerentwurf Arup GmbH, Berlin, Kolb Ripke Architekten, Planungsgesellschaft mbH, Berlin / Berliner Senat Pressestelle