Senat will nur noch Öko kaufen
Die öffentlichen Einrichtungen des Landes wollen künftig einen besonderen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz in Berlin leisten. Die entsprechende Verwaltungsvorschrift „Beschaffung und Umwelt“, die am Dienstag auf Vorlage von Stadtentwicklungs- und Umweltsenator Michael Müller vom Senat beschlossen wurde, wird im Januar 2013 in Kraft treten.
Danach sollen in Zukunft in allen öffentlichen Einrichtungen des Landes konkrete Anforderungen für eine klimaverträgliche und Ressourcen schonende Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen verbindlich vorgegeben. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat hierzu eine umfassende vorbildhafte Verwaltungsvorschrift erarbeitet, mit der Berlin bundesweit Vorreiter ist. Die Vorschrift enthält anspruchsvolle ökologische Kriterien beispielsweise für Büroartikel, technische Büroausstattung, Reinigungsmittel und -dienstleistungen, Straßenfahrzeuge, Großveranstaltungen, Stromausschreibungen und Planung von Büro- und Verwaltungsgebäuden.
Senator Müller erklärte dazu: „Durch den Aufbau und die weitreichende Umsetzung einer umweltfreundlichen Beschaffung kann das Land Berlin einen bedeutenden Beitrag zum Ressourcen- und zum Klimaschutz leisten und relevante CO2-Einsparungen erreichen. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern entlastet auch den Berliner Haushalt. Mit den neuen Beschaffungsregeln wird eines der Ziele der Koalition umgesetzt. Sie stehen im Einklang mit dem Ziel der Koalition hin zu einer CO2-neutralen Verwaltung.“