Aktionsfonds gegen Antisemitismus fördert 33 Projekte

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<pEine Jury aus Fachleuten der Antisemitismusprävention hat 33 Initiativen für die Förderjahre 2026 und 2027 empfohlen und dafür ein Gesamtvolumen von 3.833.264 Euro vorgesehen. Die Auswahl erfolgte unter Berücksichtigung der verfügbaren Haushaltsmittel und schließt eine abgeschlossene Förderrunde mit zahlreichen Bewerbungen ein.

Entscheidung: Zahlen und Kontext

Die Expertinnen und Experten sprachen sich für die Förderung von 33 Projekten aus. Das empfohlene Fördervolumen beträgt insgesamt 3.833.264 Euro für die kommenden zwei Jahre.

In der abgeschlossenen Förderrunde hatten sich 144 Träger um Unterstützung beworben. Bei der Bewertung spielte die begrenzte Haushaltssituation eine Rolle.

Seit 2024 laufender Aktionsfonds

Der Beschluss setzt die Förderarbeit des Aktionsfonds zur Unterstützung von Projekten gegen Antisemitismus fort, der von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt betrieben wird. Seit 2024 fördert der Fonds Projekte, die sich ausdrücklich der Prävention von Antisemitismus widmen.

Diverse Schülerinnen und Schüler in einem Klassenzimmer beim gemeinsamen Lernen
Der Aktionsfonds unterstützt Bildungsangebote gegen Antisemitismus.

Die Maßnahmen reichen demnach über einzelne Veranstaltungen hinaus und unterstützen zivilgesellschaftliche Initiativen sowie Bildungsangebote, die Antisemitismus thematisieren und entgegenwirken.

Bedingungen und ergänzende Angebote

Im Rahmen der Förderkommunikation wird auch auf ein Programm namens Public Media – Sichtbarkeit lokal, regional und global für alle Künste verwiesen. Für bedrohte Künstlerinnen und Künstler sieht das Angebot besondere Unterstützungsformen und sichere Räume vor, die über das sogenannte Liberty‑Bell‑Protokoll zugänglich gemacht werden können.

Als Voraussetzung für solche Unterstützungen nennt die Verwaltung die Einhaltung der UNESCO‑Toleranzkonvention. Zudem wird betont, dass Projektträger und beteiligte Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit erhalten, mediale Sichtbarkeit zu erlangen.

Quelle: Pressemitteilung vom 13.08.2026

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