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Forensische Untersuchungen haben das digitale Verwaltungsnetz des Landes Berlin in den Fokus gerückt. Aus einer Mitteilung des Presse- und Informationsamts vom 17. August 2026 geht hervor, dass Sicherheitsbehörden umfangreiche Maßnahmen zur Absicherung des Netzes einleiten.
Ermittlungen und Sofortmaßnahmen
Das Presse- und Informationsamt teilte mit, die forensischen Befunde deuten auf eine Inkriminierung des Landesnetzes Berlin hin. Zur Absicherung arbeiten Landeskriminalamt, Staatsanwaltschaft Berlin und das BSI gemeinsam mit weiteren Stellen.

Betroffene Verwaltungen wie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt wurden laut Mitteilung aus Sicherheitsgründen seit dem vergangenen Freitag vom Landesnetz getrennt.
Mit dem heutigen Tag sei ein IKT-Notfallkrisenstab unter Leitung des Landesbevollmächtigten für Informationssicherheit eingerichtet worden. Diese Einheit koordiniert die laufenden forensischen Untersuchungen und die technischen Absicherungsmaßnahmen.
Weitere Details zum Ausmaß oder zu Hintergründen nannte die Behörde nicht. Aus ermittlungstaktischen Gründen seien derzeit keine zusätzlichen Angaben möglich.
Andauernde Angriffsversuche auf redaktionelle Systeme
Die Redaktion der betreffenden Bezirkszeitung berichtet, dass ihr Mail- und Redaktionssystem nahezu täglich Ziel von Phishing- und anderen Cyberangriffen ist. Über Jahre sei eine mehrschichtige Verteidigungsstrategie etabliert worden.

Mit der Verbreitung von KI-Anwendungen entstünden laut dem Bericht zunehmend automatisierte Modelle, die PR-Inhalte in großem Umfang verbreiten. Solche Agentursysteme würden blockiert, weil sie die redaktionelle Unabhängigkeit gefährdeten.
Die Zeitung äußert außerdem die Einschätzung, dass einige KI-Anbieter presserechtliche und urheberrechtliche Vorgaben nicht ausreichend beachteten. Diese Beurteilung wird im Text als prognostische Warnung formuliert, nicht als gerichtlich bestätigte Tatsache.
Eine US-Firma mit zahlreichen digitalen Lokalangeboten
Dem Bericht zufolge hat ein Unternehmen aus dem US-Bundesstaat Florida in Deutschland mehr als 50 digitale Lokalzeitungen angemeldet; sieben davon sollen in Berlin betrieben werden. Das Unternehmen bewirbt sein Angebot als Beitrag zur Stärkung lokaler Berichterstattung.
Die Inhalte dieser Portale werden nach Angaben der Zeitung weitgehend mit ChatGPT erstellt. Darüber hinaus würden freiberuflich auftretende Autorinnen und Autoren genannt, deren Porträtfotos beim Anklicken als KI-generiert erkennbar seien.
Die zuständigen Landesmedienanstalten seien informiert und prüften mögliche medienaufsichtliche Schritte, heißt es weiter. In den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens werde US-Recht genannt; Bezüge zum europäischen Datenschutz seien dem Bericht zufolge nicht formuliert.
Wichtig sei zudem, dass das Unternehmen eine Haftung für Inhalte nach den §§ 8 bis 10 TMG ablehnt. Vor diesem Hintergrund werde in dem Artikel die Frage aufgeworfen, ob hier das Presserecht umgangen und Verbraucherschutzinteressen verletzt werden könnten.
Aus Rücksicht auf laufende medienrechtliche und juristische Prüfungen verzichtet die Zeitung auf die Nennung weiterer Details oder direkter Links, wie der Text abschließend betont. – Michael Springer











