Benötigen Sie einen Fachanwalt, weil Sie Fragen zum Thema Kündigung haben? Grundsätzlich bedeutet eine Kündigung immer eine starke Veränderung im Leben des Betroffenen. Wenn Sie überlegen, ob Sie kündigen sollen oder eine Kündigung erhalten haben stellen sich meistens rechtliche Fragen. Diese können Sie sich von einem spezielleren Rechtsanwalt zum Thema Arbeitsrecht beantworten lassen.

Die Beratung von einem Rechtsexperten erfolgt individuell. Deshalb dürfen Sie sich durch die Analyse von einem Fachanwalt Klarheit über Ihre Situation und die Kündigung verschaffen. Folgender Ratgeber liefert Ihnen weitere detaillierte Informationen zum Thema Kündigung und Arbeitsrecht. Eventuell sind Sie bei einem Anwalt Arbeitsrecht München gut aufgehoben.

Die Kündigung für das aufgelöste Arbeitsverhältnis

Was ist die Kündigung? Bei der Kündigung handelt es sich um eine rechtsgestaltende, empfangsbedürftige und einseitige Willenserklärung. Die Kündigung beendet das Arbeitsverhältnis für die Zukunft und löst diese auf. Die Kündigung wird als Erklärung nur dann wirksam, wenn sie auch der anderen Partei zugegangen ist. Deshalb ist die Kündigung empfangsbedürftig. Ob die Kündigung verweigert oder angenommen wird ist für die Wirksamkeit nicht erheblich.

Wie wird gekündigt?

Für die Kündigung gelten allgemeine Vorschriften. Der Wille zur Kündigung muss eindeutig hervorgehen. Die Erklärung muss auf die Kündigung ausgerichtet sein. Ausschlaggebend ist, dass der Empfänger die Kündigungserklärung auch als solche versteht. Hier geht es um den Bestimmtheitsgrundsatz. Ob das Wort kündigen oder Kündigung tatsächlich in der Erklärung vorkommen oder nicht ist nicht bedeutsam. Wichtig ist, dass sich diese Erklärung auch als Erklärung zur Kündigung beim Empfänger auslegen lässt.

Was ist bei der Kündigung zu berücksichtigen?

Besonders wichtig ist es, in der Kündigung erkennen zu lassen, zu welchem Zeitpunkt das Arbeitsverhältnis beendet sein sollte. Es ist nicht nötig, Daten zu nennen. Es reicht aus, wenn es aus der Kündigungserklärung ersichtlich ist, wann der letzte Tag des Beschäftigungsverhältnisses ist, wie zum Beispiel „zum nächstmöglichen Zeitpunkt“.

Bei der Kündigung handelt es sich um ein Gestaltungsrecht. Das Ziel ist es, das Arbeitsverhältnis zu beendigen. Deshalb ist die Kündigung bedingungsfeindlich. Das bedeutet, dass im Zusammenhang mit einer Kündigung keine Bedingungen gestellt werden können. Ansonsten ist eine Kündigungserklärung von vornherein unzulässig.

Für eine Kündigungserklärung gilt die Schriftform als absolute Vorschrift. Es handelt sich um eine fixe Formvorschrift. Dadurch lassen sich Schwierigkeiten bezüglich der Beweissituation von vornherein vermeiden. Somit hat die Kündigung in Schriftform eine Beweisfunktion und eine Klarstellungsfunktion. Außerdem wird der Arbeitnehmer durch diese Vorschrift vor einer mündlichen eventuell unbedachten Eigenkündigung als Warnfunktion geschützt. Wenn die Kündigung nicht schriftlich erklärt wird, ist sie folglich nichtig. Die Parteien können die Formvorschrift nicht abdingen.

Eine Kündigungsschutzklage kann eingereicht werden, wenn der Arbeitnehmer geltend machen möchte, dass eine ordentliche Kündigungsfrist nicht eingehalten wurde oder es einen anderen Mangel bei der Kündigungserklärung gibt. Diese Klage muss innerhalb von drei Wochen nach Erhaltung der Kündigung erhoben werden.

Das Kündigungsschutzgesetz

Zu beachten gilt vor allem das Kündigungsschutzgesetz, so Ferne der Arbeitgeber eine ordentliche Kündigung ausspricht. Diese muss dem Anhörungsrecht des Betriebsrats entsprechen. Außerdem muss der allgemeine Kündigungsschutz des Arbeitnehmers berücksichtigt werden. Es gibt sehr viele Gründe, die eine Kündigung unwirksam machen können. Meistens ist die Rede von besonderen Unwirksamkeitsgründen.